GWU im Einvernehmen über NetEnt-Entlassungen

Im Streit um mögliche Entlassungen bei NetEnt hat die Gewerkschaft General Workers‘ Union for Malta eine Einigung erzielt. Als Teil der Einigung wird NetEnt 40 Arbeitsplätze retten und verbesserte Abfindungsangebote für die Entlassenen sicherstellen. Weitere 60 Mitarbeiter sollen zudem von Glücksspiel- und Finanzdienstleistern in Malta übernommen werden.

„Wir haben intensiv und entschlossen verhandelt; wir haben Arbeitsplätze gerettet, soweit das möglich war“, sagte GWU-Generalsekretär Josef Bugeja. Gegenüber www.casino24.org sagte er weiter:

„Wir haben sichergestellt, dass alle, die entlassen werden, eine angemessene Abfindung erhalten.“

Darüber hinaus beinhaltete die Einigung ein verbessertes Abfindungspaket für Mitarbeiter, die entlassen werden, mit einer zusätzlichen Zahlung von 750 € für jeden betroffenen Mitarbeiter.

Zu den weiteren Leistungen, die in der Vereinbarung festgelegt wurden, gehören bessere Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter, die sich derzeit im Mutterschaftsurlaub befinden, sowie die Verfügbarkeit des Evolution-Gesundheitspakets für die betroffenen Mitarbeiter.

Letzte Woche hatte die GWU einen Arbeitskonflikt mit NetEnt und Evolution ausgerufen, mit der Begründung, dass die Unternehmen die größte Gewerkschaft des Landes nicht als Arbeitnehmervertreter für geplante Entlassungen anerkennen.

Die GWU erklärte, dass der Betreiber geplant hatte, 300 Entlassungen in Malta vorzunehmen, wobei der Stellenabbau Teil eines Kostensenkungsversuchs war, um nach der Übernahme durch Evolution Gaming im letzten Monat 30 Millionen Euro einzusparen.

Als Ergebnis der Einigung ließ die GWU die einstweilige Verfügung zurückziehen.