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Nadelöhr Elbtunnel

Dieser Sommer war wieder hart für alle, die auf dem Weg in den Urlaub durch den Elbtunnel mussten. Obwohl der Tunnel eigentlich ziemlich gut ausgebaut ist, stauen sich die Autos hier immer kilometerweit in beide Richtungen.

Schlimm für diejenigen, die in Hamburg leben und jeden tag durch den Tunnel müssen, um zur Arbeit zu kommen. Ich habe Bekannte, die fahren schon morgens um halb sechs los, damit sie um acht UHr pünktlich auf der Arbeit sind, obwohl es sonst vielleicht ne halbe Stunde dauert. Glücklicherweise aber ebbt der Urlaubsverkehr jetzt nach den Ferien langsam wieder ab und man kann den Elbtunnel wieder leichter befahren.

Feierlocations in Hamburg

Möchte man eine private Feier steigen lassen, kommen zunächst ja meist die eigenen vier Wände in Betracht. Problematisch wird das aber, wenn man selbst nur vierzig Quadratmeter zur Verfügung hat und knapp 200 Gäste erwartet. Die alle unterzubringen ist da nicht mehr einfach nur eine Aufgabe, sondern ein unlösbares Problem. Sinnvoll kann es da sein, wenn man auf mietbare Säle oder Räume ausweicht. Diese sind aber in Hamburg vergleichsweise teuer und vor allem auch so ausgebucht, dass es schwer ist, überhaupt einen freien Raum mit ausreichenden Kapazitäten zu finden.

Dieses Problem sieht meist ziemlich schwierig aus, wenn man es zum ersten Mal betrachtet. Viele vergessen hier aber, dass es noch mehr Möglichkeiten gibt, als nur die, Räume zu mieten oder die eigene Wohnung zum Feiern zu nutzen. Personen, die bei der Lösung des Problems besonders hilfreich sein können, sind Bauern. Ja, richtig gehört. Bauern. Der Bauer, den man anspricht, sollte im besten Fall außerhalb von Hamburg ein Feld haben, das er derzeit nicht bewirtschaftet. Am besten ist es, wenn es sich hierbei um eine Wiese handelt, auf der die Gäste gut laufen können. Eine solche Wiese bietet dann genügend Platz für alle Gäste. Denken sollte man aber an Toiletten, denn ohne diese wird die Party im Ernstfall zu einer echten Schweinerei.

Weil das Wetter aber nicht immer so mitspielt, wie man sich das wünscht, sollte man dafür sorgen, dass die Gäste ein Dach über dem Kopf haben. Es gibt hier eine reiche Vielzahl an Zelten und Überdachungen, die man aufstellen und am nächsten Tag wieder abbauen kann. Auch Zelte mit Boden sind möglich. Man sollte hierfür am besten einmal eine Zeltvermietung kontaktieren, um zu sehen, was möglich ist und was das am Ende kosten wird. So übernimmt man sich nicht und hat sich ganz eigenständig eine individuelle Location aufgebaut.

Das geächtete Hamburg

Unsere schöne Stadt erlebt momentan ja leider Zeiten, auf die sie sicherlich gerne verzichtet hätte. Viele Menschen hier sind mit dem Ehec Erreger infiziert, die Krankenhäuser platzen förmlich aus allen Nähten und Hamburg scheint ein echter Brennpunkt zu sein, was diese Epidemie betrifft.

Der Großmarkt in der Stadt gerät immer wieder in den Fokus des Geschehens und keiner traut sich mehr, Gemüse zu kaufen. Besonders Salatgurken und Tomaten sowie Blattsalate werden gemieden, als wären sie ohnehin schon immer giftig gewesen. Im Grunde kann ich das ja verstehen, aber das Letzte, was ich mir momentan wünschen würde, wäre, Bauer zu sein.

So war ich letzte Woche auf dem Markt hier in Hamburg und konnte beobachten, wie die Bauern ganz verzweifelt versucht haben, ihre Produkte an den mann zu bringen. Da gehen ganze Kisten mit frischen Tomaten oder Gurken für einen Euro über den Tisch. Das Einzige, wovon der Bauer hier profitiert, ist die Tatsache, dass er diese Kiste am Ende des Tages dann nicht vernichten muss.

So ranken sich momentan viele Gerüchte rund um Ehec und in Hamburg fühlt es sich ein wenig an, als hätte sich ein grauer Schleier über die sonst so lebensfrohe Stadt gelegt. Ich denke auch, die wenigstn Menschen haben hier noch Lust, einen Kurzurlaub zu verbringen. So hat das wohl mit Sicherheit noch größere Auswirkungen für meine Hansestadt. Ich hoffe nur, dass es nicht noch schlimmer wird und dass man irgendwann einfach all das Schöne wieder genießen kann, was man in Hamburg jeden Tag geboten bekommt.

Fahrrad, Roller oder Auto?

Ja, was ist in einer Großstadt wie Hamburg eigentlich am sinnvollsten? Viele Menschen möchten ja nicht wirklich auf ihr Auto verzichten, besonders wenn sie gerade erst nach Hamburg gezogen sind und den Luxus der großstädtischen Infratsruktur noch nicht kennen. Schnell wird man hier aber zumeist eines Besseren belehrt,denn mit dem Auto kommt man gerade zu den Stoßzeiten kaum schneller voran, als zu Fuß. So ist man immer damit beschäftigt, von roter Ampel zu roter Ampel zu dümpeln, Fußgänger über die Straße zu lassen und sich über andere Verkehrsteilnehmer aufzuregen. Wirklich empfehlenswert ist ein Auto also nicht. Viel besser kanne s da schon mit dem Roller funktionieren, da dieser einfach und kurz gesagt wendiger ist. An Autoschlangen kommt man mit ihm recht gut vorbei, was natürlich rote Ampeln noch nicht wieder wett macht, aber ein schnelleres Vorankommen ermöglicht. So kommt der Roller auf Platz zwei.

Mein persönlicher Sieger aber ist das Fahrrad. Radwege gibt es in Hamburg zu Hauf, hier kommt man extrem schnell voran, muss sich nicht ärgern und bekommt außerdem frische Luft und immer einen Parkplatz. Zudem ist das Fahrrad einfach günstiger.

Modeblogger an die Macht

Es ist mittlerweile einfach klar, dass Modeblogs für unsere Fashionwelt mega wichtig sind. Ohne diese Blogs würde man wahrscheinlich nur halb so viel wissen und sich ständig durch teure Magazine wälzen müssen, um irgendwie irgendwo einen Trend finden zu können, der auch wirklich cool ist.

Ich bin also auch immer auf der Suche nach tollen Modeblogs von Leuten, die sich hiermit auch wirklich befassen, weil es nicht nur ein Job, sondern vielmehr auch das Leben dieser Blogger und Bloggerinnen ist.

Eine möchte ich hier jetzt nicht unerwähnt lassen und das ist Thuy Ha, die aus Hamburg bloggt und wirklich immer tolle Sachen zu zeigen hat. Bei http://www.abendblatt.de/ gibt’s jetzt ein Interview (http://www.abendblatt.de/shopping-hamburg/reportage/article1834709/Die-Fruehjahrs-Hits-der-Modebloggerin-Thuy-Ha.html) mit ihr, das mir sie sogar noch ein wenig sympathischer macht. Sie weiß einfach, was sie tut.

Gleiches Recht für alle

Ein Homosexueller aus Hamburg hat jetzt geklagt, weil er nicht die günstigere Steuerklasse bekommen durfte, die es für Verheiratete gibt. Glücklicherweise wurde ihm Recht gegeben. Ich stehe da absolut auf Seiten des Klägers, immerhin sollte so was im „toleranten“ Deutschland wirklich kein Thema mehr sein, über das man lang und breit diskutieren müsste. Recht ist Recht und basta!

Oh Gott!

Wenn ich an sprachliche Einbrüche denke, kommt mir natürlich auch gleich Öttinger und seine tolle Englischrede in den Kopf.

Bei http://www.hamburgtraffic.de/ hab ich jetzt aber eine so dermaßen lustige Karte von unserem Hamburger Nahverkehrsnetz gefunden, dass ich sie einfach posten muss.

Die Übersetzungen sind teilweise derart lustig, dass man sich damit echt stundenlang beschäftigen kann.

http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/ubahnkollektiv/QJ2B9Kx1k3RXAXPpvhY6DEFWCC52diFt63pWN3XiZ0jkwRHctTlqxg4jWGpz/U-Bahnplan.png.scaled.1000.jpg

Die Königin der Currywürste

In Hamburg gibt es ja viele Currywurstbuden. Alles, was man da bekommt, gleicht dem, was man in irgendeinem x-beliebigen anderen Imbiss auch haben könnte. Also Nichts besonderes, eher langweilig und für verzweifelte Hungrige die letzte Ausflucht.

Die Curry Queen aber ist ein Restaurant, oder eigentlich ja auch ein Imbiss, wo es Currywurst gibt und andere Wurstgerichte, die so mit den ganz normalen Currywürsten nur wenig gemeinsam haben. Ich hab hier immer wieder Spaß und hab mich natürlich umso mehr gefreut, dass es dieses kleine Restaurant in den Gault Millau geschafft hat.

Es soll jetzt sogar ein Kochbuch aus der Curry Queen geben, da muss ich gleich mal nachschauen.

Das Gesicht wahren

Selektive Wahrnehmung würde ich das jetzt nicht nennen, aber nach meinem letzten Eintrag habe ich einfach das Bedürfnis, die schönen Seiten Hamburgs zu zeigen und sie nicht zu verstecken. Jetzt also eine kleine Bilderserie, meiner lieben Stadt gewidmet.

http://www.hanneger.de/resources/Aussicht_Hafen_Hamburg.jpg

http://metropolregion.hamburg.de/image/1093700/FW_16_Hamburg_Skyline_Michel_Schiffe.jpg

http://www.hamburger-kreuzfahrten.de/media/Freedom-of-the-Seas-in-Hamburg.jpg

http://www.brunnerreisen.at/assets/images/hamburg.jpg

Das beschmutzte Gesicht meiner Hansestadt

Ich finde es wirklich schlimm, was mit unserer Welt heute passiert. Menschen schlagen aufeinander ein, machen sich fertig und bringen sich um. Misshandlungen und Betrug sind ja schon Bestandteile einer echt absurden Tagesordnung geworden, wenn man sich die Meldungen in den Zeitungen einmal so anschaut.

Leider trifft es jetzt auch wieder Hamburg. Hier wurde ein 26-Jähriger in der U-Bahn übelst zusammengeschlagen und auch die Frau, die helfen wollte, wurde verletzt. Der Täter war gerade mal 17 Jahre alt, das ist so verrückt.